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Kranich-Zahlen 2017 – Rastgebiet Rhin-Havelluch
Rhinluch
Schlafplatz Linum
Havelluch
diverse Schlafplätze
Rhin-Havelluch
gesamt

26.09.2017

Min. 20.000

Min. 20.000

03.10.2017

48.990

8.190

57.180

10.10.2017

37.510

Min. 3.470

Min. 40.980

17.10.2017

29.850

Min. 7.600

Min. 37.450

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Pensionshorst wieder besetzt
Weißstorch-Brutpaar zurückgekehrt

Zwar ließen sie wieder etwas auf sich warten, die im Nest auf unserem alten Schornstein wohnenden Weißstörche. Vielleicht waren die beiden zur Überwinterung weit in südliche Gefilde Afrikas vorgestoßen und kamen wegen des längeren Weges erst später im Oberen Rhinluch an als jene anderen Langschnäbel, die bereits verschiedene Horste in Linum und der Region besetzt haben.

Der „Pensionshorst“ wurde zwar seit den letzten Märztagen wiederholt von einzelnen Störchen kurzzeitig besucht. Aber seit Mitte der vorigen Woche fand sich ein einzelner Vogel ein, der mit lautem Geklappere die Inbesitznahme am Horst kundtat. Alle unsere Beobachtungen deuteten darauf hin, dass es sich um ein Weibchen handeln müsste. Was eher untypisch ist, da gewöhnlich die Männchen als erste auf den Nestern eintreffen. Aber warum sollen sich Storchenmänner nicht auch einmal verspäten?

Am frühen Sonntagabend (09.04.) war es dann soweit: Ein weiterer Storch stellte sich ein. Alsbald war dann die Sache geklärt: die beiden tun ihr Bestes, um befruchtete Eier in´s Nest zu bringen...

Nun trotzt das Paar gemeinsam den Unbilden des Wettergeschehens. Es ist sicher nicht gerade gemütlich, in luftiger das Höhe bei recht kühlem böigen Wind und Regenschauern auszuharren. So wie das Wettergeschehen auch die Nahrungssuche nicht gerade begünstigt, weil die benötigten Insekten inaktiv und nur schwer zu finden sind. Mäuse sind ohnehin nicht häufig und auch die Frösche verkriechen sich, statt sich als Storchenfutter zu präsentieren. Dabei ist es bedeutsam für Anzahl und Qualität der zu legenden Eier, in welchem Ernährungszustand sich ein Storchenweibchen befindet!

So wird der seit Jahren kontinuierlich sinkende Bruterfolg der brandenburgischen Weißstörche eine wesentliche Ursache in dem sinkenden Nahrungsangebot auf den Monokulturflächen der Agrarindustrie haben. Doch die beiden Störche zeigen sich vorerst unbeeindruckt von den Unwirtlichkeit des Geschehens. Mit gemeinsamem Klappern dokumentieren sie immer wieder ihren Anspruch auf den Nistplatz und festigen damit zugleich ihre Partnerbindung, die sich hoffentlich in reichlich Nachwuchs niederschlägt, der im Vorjahr wegen seinerzeitigem Nichterscheinens eines Weibchens ausgeblieben war.

Dr. Eberhard Schneider

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Ankündigung

In der Zeit von Mitte April bis Ende Mai bieten wir jeweils an:

Exkursion zur Beobachtung der Großtrappen in das havelländische Trappenschutzgebiet bei Nennhausen/Buckow.

Die ganztägige Exkursion findet statt und fach- und ortskundiger Führung eines erfahrenen Vogelkundlers. Teilnahme nur unter Benutzung des gemeinsamen Fahrzeuges mit Kostenbeteiligung an den jeweiligen Gesamtkosten möglich. Die Maximale Teilnehmer­zahl pro Tagesausflug ab Linum und zurück beträgt 7 Personen.

Anfragen/Anmeldung dazu bitte über das Kontaktformular der Landpension Adebar

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Neu bei Adebar

Frisch gebackene Waffeln je nach Wunsch!

Mit Puderzucker, Eis, frischem Obst oder Früchten, Nutella, zur Krönung einen Klecks Sahne.

Flammkuchen aus dem Holzbackofen

„Home-made“ und individuell belegt nach eigener Auswahl!!
Ob elsässisch, Lachs, Apfel oder vegetarisch...
Frisch bereitet vom „Experten“.

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Unser Angebot

Wohlfühltage in der Landpension Adebar

Zwei Übernachtungen für zwei Personen – Doppelzimmer

  • inkl. reichhaltigem Vitalfrühstück,
  • einer Solarbootfahrt *) / oder Paddelbootbenutzung auf dem Amtmannkanal im Teichland Linum,
  • 1 x gemütliches Kaffeetrinken direkt unter unserem Storchenhorst (1 Heißgetränk Ihrer Wahl, ein Stück frisch gebackener Kuchen/Pers.)

*): witterungsabhängig

Komplettpreis 149,00 €

Dieses Angebot ist gültig vom 01.03.2017 bis 31.08.2017,
jeweils in der Zeit Sonntag bis Freitag.

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Frühjahrszug der Kraniche hat begonnen

Die erste Meldung zum einsetzenden Frühjahrszug der Kraniche erreichte uns am 15. Februar 2017 aus Nordhessen, wo man die ersten nach Norden ziehenden Kranichformationen beobachtet hatte.

In Rhinluch bei Linum trafen am 15. nachmittags und am 16. frühmorgens auch die ersten Trupps ein. Seit dem sind immer wieder Neuankömmlinge zu beobachten, die den bekannten Rastplatz im Rhinluch ansteuern. Tagsüber findet man die Vögel bei der Futtersuche auf den Feldern der näheren und weiteren Umgebung. Wie lange die hier rastenden Kraniche im Rhinluch verweilen werden, ist nicht abzuschätzen. Der Weiterzug in die Brutgebiete in Skandinavien, Polen, Baltikum oder weiter nordöstlich wird wesentlich vom Wettergeschehen bestimmt und ist nicht vorhersagbar.

Vorerst überwiegt die Zahl der neu Eintreffenden aber deutlich die der Weiterziehenden, sodass derzeit gute Beobachtungsmöglichkeiten bestehen, wobei aber längst nicht jene großen Ansammlungen der „Vögel des Glücks“ erreicht werden wie bei der Rast im Herbstzug.

Auch die Wildgänse finden sich wieder im Teichgebiet ein und rasten dort auf Ihrem Weg in die arktischen Brutgebiete in Nordosteuropa und Russland.

Dr. E. Schneider, 20.02.2017

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Kranich-Zahlen 2016 – Rastgebiet Rhin-Havelluch
RhinluchHavelluch   Gesamt

14.09.2016

min. 8.000

min. 8.000

16.09.2016

min. 12.500

min. 12.500

20.09.2016

30.430

2.540

32.970

27.09.2016

45.340

2.310

47.650

04.10.2016

59.170

2.270

61.440

11.10.2016

43.870

1.690

45.560

18.10.2016

89.760

4.040

93.800

25.10.2016

68.620

3.150

71.770

01.11.2016

6.180

Min. 820

Min. 7.000

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Kraniche und Gänse im Anflug auf Linum – Rastgebiete sind zu trocken

Eine hochsommerliche Hitzewelle verwandelte Anfang September die Feuchtwiesen im Rhinluch in eine Steppenlandschaft. So fehlen in diesem Jahr die bei den Zugvögeln beliebten Regentümpel auf den Wiesen und Stoppelfeldern. Trotzdem treffen derzeit scharenweise Kraniche und Gänse im Gebiet ein. Unter den aktuellen Bedingungen steht das Teichland Linum im besonderen Fokus der Zugvögel. Hier werden in den kommenden Wochen große Ansammlungen rastender Kraniche, Gänse und Enten erwartet. Naturbeobachter werden aufgefordert mit besonderer Rücksicht auf diese Situation zu reagieren.

Anhaltende Hitze und ausbleibende Niederschläge sorgen im Land Brandenburg seit Wochen für sinkende Grundwasserspiegel und Dürre. Ganze Bachläufe, Seen und Tümpel, darunter auch zahlreiche für Zugvögel bedeutende Gewässer sind bereits ausgetrocknet. Vor allem der Kranich bevorzugt größere Flachwasserpartien als Schlafplatz. Das Teichland Linum und benachbarte Feuchtgebiete zählen seit langem zu den größten Rastgebieten der Kraniche auf dem westeuropäischen Zugkorridor. Unter den aktuellen klimatischen Bedingungen sorgen die Naturschutzakteure (AG Kranichschutz Rhin-/Havelluch) zusammen mit Landwirten, dem Wasser- und Bodenverband und den zuständigen Behörden vor Ort bereits seit Wochen für den Rückhalt von Oberflächenwasser im Abflusssystem des Rhins.

Die derzeitige Großwetterlage, geprägt durch Nordost- und Ostwinde, verschafft den Zugvögeln günstige Flugbedingungen, so dass seit einigen Tagen größere Scharen an Kranichen im Gebiet eintreffen. Der aktuelle Bestand wird auf ca. 8000 Kraniche und einige tausend Graugänse geschätzt. Dank der Vorkehrungen im Linumer Teichgebiet und Umland stehen den Zugvögeln auch unter den extremen Witterungsbedingungen ausreichend große Wasserflächen als Schlafplatz zur Verfügung. Norbert Schneeweiß (Landesamt für Umwelt) rechnet diesjährig mit einer vergleichsweise starken Konzentration der Kraniche im Raum Linum: „Im Gegensatz zu anderen Jahren fehlen die Regentümpel der Wiesen und Stoppelfelder. Die Flachgewässer jedoch sind für die Zugvögel als Schlafplatz von Bedeutung. Ein weiterer ebenso wichtiger Aspekt ist die Abgeschiedenheit und Ruhe in diesen Gebieten. Derartige Bedingungen bieten derzeit nur noch das Linumer Teichgebiet und einige benachbarte Gewässer. Es ist also damit zu rechnen, dass sich die Vögel in den kommenden Wochen hier in außergewöhnlicher Dichte versammeln. Die Störungsempfindlichkeit dieser Rastplätze ist besonders hoch. Besucher, die sich am Naturschauspiel des Vogelzuges erfreuen, sind daher um so mehr in der Verantwortung, nicht durch eigenes Verhalten das Zuggeschehen zu stören.“

Die Zugsaison währt etwa von Anfang September bis Ende November mit einem Höhepunkt in der zweiten Oktoberdekade. Zu dieser Zeit versammeln sich bis zu 80.000 Kraniche im Luch. Das Dorf Linum liegt im Europäischen Vogelschutzgebiet Rhin-/Havelluch und gehört inzwischen zu den nicht nur bei Ornithologen bekannten Top-Beobachtungspunkten des Kontinents.

Bitte beachten Sie wichtige Verhaltensregeln für eine Exkursion in das Schutzgebiet:

  • informieren Sie sich vor Ihrem Besuch in der NABU-Storchenschmiede oder im Internet (www.oberes-rhinluch.de, www.agnatur.net)
  • nehmen Sie möglichst an einer organisierten Führung teil
  • nutzen Sie die markierten Wege und Aussichtspunkte, beachten Sie die Wegesperrungen und aktuelle Hinweise
  • für Hunde gilt absoluter Leinenzwang!
  • Kraniche haben eine Fluchtdistanz von ca. 300 m, bewegen Sie sich nicht auf freiem Gelände
  • nutzen Sie die Büsche und Hecken entlang der Wege als Deckung
  • nehmen Sie ihr Blitzlicht vor dem Fotografieren außer Betrieb
  • leuchten Sie mit Taschenlampen nicht nach oben
  • der Überflug mit tief fliegenden Luftfahrzeugen ist untersagt

Für Ihr Verständnis dankt Ihnen die Arbeitsgruppe Kranichschutz Rhin-/Havelluch.

Informationen zur Kranichrast:

Storchenschmiede Linum (NABU Naturschutzzentrum)
Nauener Str. 54, 16833 Linum Tel. 033922 / 50 500
www.storchenschmiede.de / storchenschmiede@nabu-berlin.de

Naturschutzstation Rhinluch (LfU Brandenburg)
Nauener Str. 68, 16833 Linum
Tel. 033922 / 90 255
Norbert.Schneeweiss@lfu.brandenburg.de

Landschaftsförderverein Oberes Rhinluch e.V. (LFV)
Am Markt 24, 16766 Kremmen Tel. 033055 / 22 099 (+AB)
www.oberes-rhinluch.de / vorstand@oberes-rhinluch.de
Kranichrastplatzbetreuer Linum Ekkehard Hinke
Tel.: 03302 / 22 02 12

Vogelschutz-Komitee e.V.
Regionalbüro Brandenburg
Nauener Str. 25A, 16833 Linum,
Tel. und Fax: (033922) 90631
www.vogelschutz-komitee.de

Termine:

  • Kranichführungen der Storchenschmiede zum Abendeinflug vom 23.9. bis 6.11.16
  • Hoffest der Naturschutzstation Rhinluch am 1.10.16 (14:00) mit anschließender Kranichexkursion
  • Info-Veranstaltung des NABU Ost-Havelland am 15.10.16 (16:00) am Besucherturm Utershorst zwischen Nauen und Hertefeld

 

AG Kranichschutz Rhin-/ Havelluch
Naturschutzstation Rhinluch
Nauener Str. 68
16833 Linum
Tel: 033922/90255

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Der Pensionshorst

Linum, 06.06.2016

Unsere Störche sind für jede Überraschung gut: Erschien der „Pensionshorst“, das Nest auf dem ausgedienten Schornstein, in den letzten Wochen auch mehr oder weniger verwaist und nur als sporadisch angeflogener Besuchsplatz, so hat sich dies abrupt geändert.

Am frühen Vormittag des 04.06. stellten sich zwei Störche ein und stehen seitdem ausdauernd auf dem Horst. Auch über Nacht. Häufig ausgeführtes synchrones „Klappern“, Balzverhalten mit sogar „Aufreiten“ und andere Sozialkontakte lassen auf die enge Beziehung dieser beiden Vögel schließen. Gegenüber vorbei fliegenden Artgenossen zeigen sie den Horst verteidigendes Territorialverhalten. Dieses „späte Paar“ hat nun wohl doch noch dort seinen Platz gefunden, den beide nur zu kurzen Nahrungsflügen verlassen. Für eine Brut ist es natürlich zu spät. Aber vielleicht kehren die Beiden im nächsten Jahr zurück. – Es handelt sich möglicherweise um ein derzeit noch nicht brutfähiges Jungtierpaar, das sich aus den immer wieder aufscheinenden Junggesellentrupps umherstreifender Weißstörche rekrutiert hat. Jedenfalls ist das vermutlich männliche Tier nicht der im April residente Storchenmann, denn der war „verlobt“, trug einen Markierungsring am Fuß. Die nun hier Klappernden sind beide unberingt.

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Störche aktuell in Linum

Sie taten sich diesmal etwas schwer mit der Rückkehr aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten. Erst ab Anfang April besetzten ankommende Weißstörche die traditionell besetzten Horste in Linum. Bei der damals noch herrschenden kalten und von großer Trockenheit bestimmten Witterung war es dann mühsam für die Ankömmlinge, ihren Tagesbedarf an Futter zu decken: Es fehlte an größeren Insekten, Regenwürmern, Feldmäusen, Amphibien sowieso, und was sich so alles im vielfältigen Nahrungsspektrum der Adebare findet. Dabei ist ein guter körperlicher Zustand der Störchinnen wichtig, deren Eiablage sehr stark von ihrem Ernährungszustand beeinflusst wird. Unterernährte Weibchen legen weniger Eier, die oftmals auch erfolglos bebrütet werden.

In der ersten Aprildekade waren dann nach und nach insgesamt 10 der in der Ortslage befindlichen Horste besetzt. Auf einigen auch von Brutpaaren, die dann alsbald auch mit Eiablage und Brutgeschäft begonnen haben.

Auf unserem „Adebarhorst“, zu dem im vorigen Jahr das Weibchen nicht zurück-gekehrt war und für den das verwitwete Männchen erst zum Juni-Ende eine neue Partnerin gewinnen konnte, was aber zu spät für eine Brut war, ging es ungewöhnlich zu. Bereits am 7. April stand ein Storch auf unserem Horst, den er dann aber wegen Nahrungssuche (und Partnersuche?) praktisch nur in den Nachtstunden aufsuchte. Dann gesellte sich eine Partnerin hinzu; wir konnten Balz und Kopula beobachten. Der Horst wurde von beiden gegen „Besucher“ verteidigt. Über einen Tag saß das Weibchen dann auf dem Nest; es hatte wohl mit der Eiablage begonnen?

Doch dann war der Horst so gut wie verlassen, nur zur Nachtzeit stellte sich ein Storch ein, der frühmorgens wieder abflog. Es hat die Futtersuche zum eigenen Erhalt die Vögel wohl stark in Anspruch genommen – Der infolge intensiver Agrarwirtschaft immer gravierender aufscheinende Mangel an Nahrung für die Störche bereitet ohnehin ja im gesamten Land Brandenburg schon länger und zunehmend den Weißstörchen große Probleme wegen Futterknappheit. Im Ergebnis der unzureichenden Ernährung ist die Versorgung der Jungvögel zunehmend ungenügend und die Jungenaufzucht leidet. Infolgedessen ziehen Brandenburgs Storchenpaare immer weniger Junge erfolgreich auf. Im Landesdurchschnitt sind es nur noch 1,8 Junge pro Brutpaar – zu wenig, um den Bestand zu erhalten und die vielfältigen natürlichen und unnatürlich bedingten, z. B. an Windkraftanlagen oder Stromleitungen, Verluste auszugleichen.

Dan ganzen Maimonat über ging es ungewöhnlich zu auf unserem „Pensionshorst“: Es tauchen immer wieder Störche auf, manchmal zu zweit, manchmal kommt ein dritter hinzu, es wird mit Klappern begrüßt, Balzhaltung eingenommen ... oder in Verteidigung des besetzten Nests vertrieben. „Die Störche spinnen...“ könnte man meinen. Der Horst dürfte nach wie vor von dem ursprünglichen Männchen besetzt sein, dass sich aber zumeist auch unterwegs befindet. Eine feste Partnerbindung ist ihm nicht vergönnt geblieben. Es besteht unser Eindruck, dass er sich einem anderen Paar zugesellt hat und dass sich drei Störche in zwei Horste aufteilen .......?

Insgesamt sind in Linum derzeit wohl 8 (oder 9?) Horste von Brutpaaren besetzt, wie viele Junge darin inzwischen wohl erbrütet wurden? Das ist ebenso die Frage nach dem Enderfolg, wie viele Jungstörche aufgezogen werden, die dann in der zweiten Augustdekade sich auf den Zug über den Balkan, Bosporus, Palästina und Ägypten begeben, der einige von ihnen sogar bis nach Südafrika führen kann... und viele Gefahren für sie birgt. Die Elternvögel verweilen nach dem Wegzug der Jungen noch ca. zwei Wochen bei uns, bevor auch sie sich auf die lange Reise begeben werden.

Zwischenzeitlich gibt es im Ort und auf den umliegenden Wiesen und Feldern viele gute Bobachtungsmöglichkeiten: Bei der Jungenfütterung auf den Horsten oder an Nahrung suchenden Altstörchen.

Dr. E. Schneider, 31.05.16

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Weitere Meldungen finden Sie in unserem Archiv -->

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 Fotoserie Kraniche in Linum 2017 (© E. Bitterle)



 Fotoserie Kranichrast 2017 in Linum



 Fotoserie Vögel des Rhinluchs



 Fotoserie Der Pensionshorst 2017



 Kranichrast 2016 in Linum




 Der Pensionshorst 2016







 Kranichrast in Linum 2015 (Fotos: E. Baumann)












 Kranichzug 2015




 Der Pensionshorst 2015




 Kranichzug 2014






 Frisch gebackene Waffeln



 Flammkuchen aus dem Holzbackofen






 Unsere drei Jungstörche 2014




 Fotoserien, aufgenommen von unseren Gästen







 Kranichrast auf den Feldern um Linum








 Der herbstliche Kranichzug 2013


Der Sonnenaufgang

Die Kraniche fliegen direkt über unsere Häuser hinweg

Nahrungsaufnahme auf den angrenzenden Feldern

Die Kranichbeobachtungs­plattform direkt auf unserem Grundstück

Solarbootfahrt auf dem Amtmannskanal

Der Abendeinflug der Kraniche

 Kranichfest in Linum














Wir bitten ausdrücklich, dem Aufruf zum schonenden Umgang mit den Kranichen unbedingt Folge zu leisten.

Für Führungen stehen wir zur Verfügung; Anmeldung bei VsK oder Landpension Adebar.
Auch Fahrten mit dem Kremser-Wagen sind nach Anmeldung möglich zur Beobachtung der Kraniche auf den Feldern.